HomeMade bei mir . . . unter eShop


Meditation für Anfänger und 'Zappelige'


Meditation für Anfänger

Wenn man Neuling auf dem Gebiet der Meditation ist, dann ist das erste Problem, sich zu konzentrieren.
Zusätzlich kommt dann noch der Wunsch und Druck, es auch richtig zu machen und die Entspannung von der man immer liest und hört auch erleben zu wollen.

Damit sich die Gedanken nicht "verirren", werden wir ihnen eine Vorgabe geben.
Beim Einatmen nehmen wir nur POSITIVES auf (positive Gedanken, Gefühle, Wärme, Liebe etc.)
Während wir beim Ausatmen alles NEGATIVE aus uns raus lassen ( Wut, Enttäuschung, Hass, Unzufriedenheit etc.)

Während der Meditation denkst Du nur an diese zwei Wörter : AUFNEHMEN - LOSLASSEN

Und nun zur Meditation:

  • Nimm eine Meditationshaltung ein, die Dir angenehm ist (siehe Erklärung & MeditationsHaltung)

  • Schliesse die Augen

  • Lege Deine Hände spontan auf Deinen Körper (gilt vor allem, wenn man liegt)

  • Es folgen 3x sehr tiefe Atemzüge

  • Atme langsam ganz tief ein. Spüre wie sich Deine Lungen mit Deinem Atem füllen und sich Dein Brustkorb immer mehr "aufbläst"

  • Nun langsam ausatmen. Auch hier konzentrierst Du Dich auf die Lungen. Spüre wie der Atem aus ihnen entweicht. Atme solange aus, bis Du das Gefühl hast, das sich Dein Brustkorb nach innen neigt.

  • Nach den 3 tiefen Atemzügen, atmest Du nun in Deinem ganz normalen Atmungs-Rhythmus weiter. Der Mund ist leicht geöffnet.

  • Bei jedem einatmen, sagst Du Dir innerlich, oder auch laut, nur das eine Wort: AUFNEHMEN
    Denke nur an dieses eine Wort !!! (Dein Unterbewusstsein weiss schon, was damit gemeint ist !!! )

  • Und beim Ausatmen sagst Du Dir innerlich, oder auch laut, nur das eine Wort: LOSLASSEN
    Auch hier gilt - Denke nur an dieses eine Wort !!! (Dein Unterbewusstsein weiss schon, was damit gemeint ist !!! )

- - - Wie lange Du meditierst, ist Dir überlassen. - - -

Meistens kommen die positiven Gedanken und Gefühle von ganz alleine und Zufriedenheit breitet sich in Dir aus.
Meditation für 'Zappelige'

Wie ich oben schon beschrieben habe, ist das grösste Problem beim Meditieren lernen, seine Gedanken loszulassen. Kommt dann noch innere Unruhe dazu, scheint es ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, seinen Gedanken nicht nachzugehen.

Was tut eine Mutter um ihr Kind zu beruhigen? Sie schaukelt es hin und her.
Auch im Judentum und im Buddhismus, schaukeln die betenden ihren Oberkörper hin und her. Die Begründungen dafür sind sehr vielfältig. Tatsache aber ist, dass das hin und her schaukeln des Oberkörpers, zu einer Art Trance und somit zu einem meditativen Zustand führt.

Die Meditation für Zappelige ist die gleiche wie für Anfänger, nur wird am Anfang der Meditation noch zusätzlich der Oberkörper leicht vor/zurück, oder nach rechts/links bewegt. Die beruhigende Wirkung stellt sich sehr schnell ein. Wie lange Du Dich 'schaukelst' bleibt Dir überlassen, es soll sich angenehm und schön anfühlen. In diesem Zustand wird es Dir leichtfallen, Deine Gedanken gehen zu lassen und in die Meditation zu kommen.